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Mit dem Pritschenwagen auf die Autobahn

In der letzten Zeit denke ich mir öfter, dass ich vielleicht einfach nur meinen Job und vor allem meinen Arbeitgebern wechseln sollte. Mein Chef ist wirklich kein schlechter Mensch, doch er dreht in den letzten Wochen förmlich durch. Er ist stark überfordert, da wir zu viele Aufträge auf einmal bearbeiten und mindestens einen sechzehn Stunden Langen Arbeitstag haben. Das hält auf Dauer wohl kaum einer aus, selbst die hartgesottensten müssen sich hierbei fragen, wie sie das überhaupt schaffen wollen. Ich bin die ganzen Überstunden zur Zeit echt Leid und denke mir auch, dass das alles gar nicht so sein müsste. Man könnte auch langsamer machen und den Kunden sagen, dass wir eben auch nur Menschen sind und nicht hexen können. Ich vertrete die Meinung, dass man nicht gezwungenermaßen immer jeden Wunsch auf den Lippen der Kunden ablesen muss. Ich bin zwar ein Dienstleister und habe keinen sonderlich hohen Posten, dennoch weis ich was ich will und möchte keine Sklave sein oder wie ein Idiot behandelt werden. Das ist in meinem Leben Gott sei Dank nicht so häufig vorgekommen bisher, dennoch bin ich jetzt mit meinem Chef an einem Punkt, an dem ich nicht mehr so weitermachen will und kann. 

Der Pritschenwagen hat viel Platz und Ladekraft

Ich halte ihn wirklich für keinen schlechten Menschen, aber der Druck und das Pensum haben ihn wirklich verändert und man kann es kaum noch mit ihm aushalten. Seine Anforderungen an uns Angestellte sind sehr hoch und er merkt nicht, in welche Richtung sich das entwickelt. Das ist sehr schade, denn eigentlich hatten wir ein gutes Team vorher und oft viel Spaß zusammen bei der Arbeit. Ich hoffe, dass das nur eine kurze Phase ist, in der viel Druck und Stress abgelassen wird. 

Zusammen an Verbesserung arbeiten

Das einzige, was ihn kürzlich tatsächlich glücklich gestimmt hat, ist sein neuer Pritschenwagen, mit dem wir immer zu dritt umher fahren. Ob zu Kunden oder unserem Warenlager ganz früh, der Wagen ist unser Zuhause während der Arbeit. Oft machen wir darin auch unsere Pause. Mein Chef hat damit ein richtiges Schnäppchen gemacht, unter anderem deswegen ist er auch so positiv wegen dem Kauf gestimmt. Es war ein sehr günstiger Pritschenwagen in nahezu makellosem Zustand. Er sagte, dass er sonst nirgends ein solch tolles Angebot in ganz Deutschland bekommen hätte. Wenigstens etwas, worüber er beruhigt ist und was ihn hoffentlich dauerhaft an das Gute erinnert. Wir fahren auf jeden Fall alle gerne damit.